Frauen, die forschen
Im Bildband „Frauen, die forschen“ stellen Bettina Flitner als Fotografin und Jeanne Rubner als Herausgeberin 25 Top-Wissenschaftlerinnen vor. Ungewöhnliche Fotos und anschauliche Texte zeigen eindrucksvolle Frauen, die teilweise gegen heftige Widerstände Karriere in einer Männerwelt gemacht haben.
Als die deutsche Biologin Christiane Nüsslein-Vollhard 1995 den Nobelpreis für Medizin erhielt, versuchte die Fotografin und Filmemacherin Bettina Flitner ein Foto von ihr aufzutreiben: Vergeblich - egal, bei welcher Agentur sie auch anfragte. Für Flitner, von der Deutschen Welle als „eigenwilligste und interessanteste Fotografin unserer Zeit“ bezeichnet und Unterstützerin von www.frauenmachenkarriere.de, gab unter anderem diese Erfahrung den Anstoß für ein neues Projekt: Sie porträtierte 25 Forscherinnen, die zur Weltspitze zählen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Physik und Astronomie, Medizin und Verhaltensforschung, den Neurowissenschaften, der Stammzellenforschung, der Biologie und Chemie. Die Bilder zeigen die Frauen bei der Arbeit und im privaten Umfeld - in durchaus überraschenden Situationen: im feuerroten Cabriolet, im zitronengelben Minikleid, über den Dächern von Berlin oder badend im Seerosenteich.
Jeanne Rubner, Politikjournalistin bei der „Süddeutschen Zeitung“, und acht weitere Wissenschaftsjournalistinnen haben für die Texte mit den Forscherinnen gesprochen. Ob Mathematikerin oder Physikerin - die Porträts zeigen ungewöhnliche Lebensläufe und Karrierewege mit zum Teil sehr persönlichen Einblicken.
Bettina Flitner, Jeanne Rubner: Frauen die Forschen, Collection Rolf Heyne 2008, ISBN: 3-899-10402-1, 240 Seiten, 29,90 Euro.
Erstellt am: 24.02.2009
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