Hilfe von Kolleginnen
Peer-Mentoring in außerhochschulischen Forschungseinrichtungen
Im Lauf der Zeit haben sich, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Mentees, auch im Bereich der Wissenschaft unterschiedliche Mentoring-Formen entwickelt. Eine der weniger bekannten Formen des Mentorings stellt dabei das Peer-Mentoring dar.
Bei diesem Konzept unterstützen sich möglichst statusgleiche Teilnehmerinnen gegenseitig bei der Planung und Entwicklung ihrer Karriere. Peer-Mentoring setzt auf Selbstorganisation und damit auch darauf, dass die Wissenschaftlerinnen eigenverantwortlich ihre Kompetenzen und Erfahrungen in den Prozess einbringen.
Nach diesem Ansatz arbeitete auch das zwei Jahre dauernde Pilotprojekt „Peer Mentoring an außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“, an dem 40 Wissenschaftlerinnen verschiedener Forschungsinstitute teilnahmen. Während sich drei der Gruppen vorrangig mit Karriereplanung und Vernetzung beschäftigten, widmete sich die vierte Gruppe dem Thema „Global Change“, also den Folgen der Globalisierung. Die Ergebnisse des Projektes mit Erfahrungsberichten der Mentoringgruppen sind nun in einer Broschüre erschienen.
Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS hat das Rahmenprogramm konzipiert und die Durchführung begleitet.
Die Broschüre steht kostenlos als Download zu Verfügung.
Weitere Informationen: www.cews.org
Erstellt am: 06.04.2009
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