Was ist neu?
Equal Pay Day: 26. März
Mit über 230 Aktionen bundesweit wurde am 26. März, dem Equal Pay Day, auf die Ursachen und Folgen der Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht.
Frauen in Führung in der EU
Im Jahr 2009 waren nur drei Prozent der Präsidenten der größten börsennotierten Unternehmen und weniger als elf Prozent der Unternehmensführungsmitglieder in den EU-Staaten weiblich. Das ergab eine Erhebung der Europäischen Kommission.
Nachwuchsmangel in Naturwissenschaft und Technik
Bereits im Alter von zehn bis elf Jahren ist das Interesse von Kindern an Naturwissenschaften und Technik ausgeprägt. Das ergaben Studien der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Daher fordert die acatech, Kinder schon frühzeitig naturwissenschaftlich zu fördern.
Logib-D: Der Name ist Programm
Logib-D ist ein erprobtes Angebot der Bundesregierung, mit dem die Personalverantwortlichen im Betrieb mögliche Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen identifizieren können. Logib-D hilft, Ursachen zu erkennen und betriebliche Lösungen für faire Bezahlung zu entwickeln. Angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist Logib-D eine gute Investition in die Zukunft eines Unternehmens.
Gründungsförderung ist nicht geschlechtsbewusst
Viele Förderangebote gehen am Bedarf von Existenzgründerinnen vorbei, kritisiert eine Studie des Instituts für Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen. Denn das Thema Geschlechterdifferenz finde zu wenig Berücksichtigung in der Gründungsberatung und förderung.
„Ich wollte immer in die Bibliothek“
Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen ist seit 2009 Direktorin der Badischen Landesbibliothek, einer der größten und bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Zuvor leitete die über das Werk Erhart Kästners promovierte Literaturwissenschaftlerin die Lippische Landesbibliothek Detmold und stellvertretend das Lippische Literaturarchiv.
Mehr Frauen: Eine gute Wahl für Unternehmen
Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland haben am 15. März auf dem zweiten Forum der Initiative FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte in Berlin über Bestimmungen für mehr Gleichberechtigung in der europäischen Wirtschaft und die Maßnahmen, die in Deutschland getroffen werden, diskutiert.
Bundesinitiative zur Gleichstellung in der Wirtschaft
Mit der Initiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ wollen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände die Beschäftigungssituation von Frauen verbessern.
Schlechtere Perspektiven
Nachkommen von Einwanderern haben in Deutschland deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil - auch wenn sie das gleiche Bildungsniveau erreichen, so eine OECD-Studie.
Tipp: Qualifizierung für arbeitslose Akademikerinnen
Arbeitslosen Akademikerinnen und Akademikern ermöglicht die Otto Benecke Stiftung in ihrem AQUA-Programm (Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt) Studienergänzungen in verschiedenen Fachrichtungen. Für die im Jahr 2010 startenden Angebote werden noch Plätze vergeben.
Zwei Drittel der Mütter arbeiten Teilzeit
Immer mehr Frauen - vor allem Mütter - sind in Deutschland Teilzeit beschäftigt. Ihre Teilzeitquote ist nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes zehnmal so hoch wie die der Väter. Verhältnismäßig am stärksten zugenommen hat die Teilzeitbeschäftigung unter ostdeutschen Müttern.
Ab der Habilitation bleiben Frauen zurück
Der Frauenanteil in der Wissenschaft ist seit 1992 teilweise erheblich angestiegen. Das Potenzial von Wissenschaftlerinnen werde aber „noch nicht ausgeschöpft“, kommentierte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) den Bericht „Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung“.
Gleichberechtigung als Herzensangelegenheit
Im Gespräch mit frauenmachenkarriere.de spricht die Wirtschaftsprofessorin und Unternehmerin Ulrike Detmers unter anderem darüber, was sich in deutschen Unternehmen ändern muss, damit das Potenzial von Frauen gezielter gefördert werden kann.
Mentoring der praktischen Art – vor mehr als 20 Jahren
Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), erzählt, wie sie Karriere, Kindererziehung und Wohnortwechsel unter einen Hut bekommen hat.
Chancengleichheit als gemeinsames Ziel
In Berlin sind die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder und die spanische Ministerin für Gleichstellung, Bibiana Aído Almagro, zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen Fragen der Gleichstellungspolitik in Deutschland, Spanien und der Europäischen Union.
Ethno-Pressearbeit als Geschäftsidee
Sie ist türkischstämmige Oberfränkin mit einem Faible fürs Controlling und lebt heute mit ihrer Familie in Duisburg. Dort hat sich Tülay Polat (36) vor vier Jahren selbstständig gemacht. Ihr Migrationshintergrund ist für ihre Geschäftsidee hilfreich - die Mutter eines Sohnes bietet Ethno-PR und Ethno-Marketing.



Die neue Rubrik für Frauen mit Migrationshintergrund mit praktischen Hilfen, Meldungen, Artikeln, Tipps und Tricks.