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Höherer Frauenanteil durch Mitbestimmung

 

Hans-Böckler-Stiftung untersucht Geschlechterverhältnisse in Unternehmen

 

Die Chancen auf eine Spitzenposition haben sich für Frauen in den vergangenen Jahren nicht verbessert - außer in mitbestimmten Kontrollgremien: Hier sind fast zwölf Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich. In Aufsichtsräten ohne Mitbestimmung dagegen nur 2,6 Prozent, so eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Nur 16 der 160 Aktiengesellschaften der wichtigsten börsennotierten Unternehmen beschäftigen derzeit mindestens eine Frau im Vorstand. Das geht aus einer Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Die Ökonomin Marion Weckes analysiert darin die quantitativen Geschlechterverhältnisse in den Vorständen und Aufsichtsräte der Unternehmen, die im DAX 30, M-DAX, S-DAX und Tec-DAX geführt sind. Insgesamt liegt der Frauenanteil in den Vorständen bei drei Prozent - nur einen halben Prozentpunkt höher als 2008. Unverändert bleibt auch: Je höher das Börsensegment, desto niedriger der Frauenanteil. Im DAX 30 arbeitet überhaupt nur in einem Unternehmen eine Frau im Vorstand. In den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen lag der Frauenanteil Anfang 2009 bei gut zehn Prozent und damit ebenfalls nur geringfügig höher als im Jahr zuvor (9,3 Prozent).

Die Analyse zeigt aber auch, dass die Mitbestimmung einen höheren Frauenanteil bewirkt: Von den 160 betrachteten Unternehmen sind 103 mitbestimmt, 57 haben keine Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Bei letzteren sind durchschnittlich nur 2,6 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich. Dagegen liegt ihr Anteil in mitbestimmten Aufsichtsräten mit 11,7 Prozent deutlich höher. Den Großteil der Frauen entsendet dabei mit fast 80 Prozent die Arbeitnehmerseite. Aber auch auf Anteilseignerseite liegt der Frauenanteil bei Mitbestimmung höher. „Die Mitbestimmung scheint dort einen disziplinierenden Effekt zu haben“, erklärt Weckes.

Weitere Informationen: Böckler Impuls 7/2009

Erstellt am: 06.08.2009


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