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Männer in Bewegung

 

Studie: Mehr Männer wollen partnerschaftliche Verteilung von Familien- und Erwerbsarbeit

 

Die Einstellung von Männern zum Rollenverständnis in Partnerschaft und Familie wandelt sich, so das Ergebnis einer neuen Studie der katholischen und evangelischen Kirche. Immer mehr Männer wollen eine partnerschaftliche Verteilung zwischen Familien- und Erwerbsarbeit.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und die beiden großen Kirchen stellten die Studie am in März 2009 in Berlin vor. Die Vaterrolle werde für Männer wichtiger und auch aktiver wahrgenommen. Gerade traditionell eingestellte Männer hätten ihre negative Einstellung zur Berufstätigkeit von Frauen im vergangenen Jahrzehnt verändert. "Die traditionellen Männer sind moderner geworden", folgern die Autoren.

Die Studie trägt den Titel "Männer in Bewegung". Für die repräsentative Erhebung im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschlands wurden 1.470 Männer und 970 Frauen befragt. Der Sozialwissenschaftler Rainer Volz und der Pastoraltheologe und -soziologe Paul Michael Zulehner gingen dabei der Frage nach, wie sich die Männerrollen im vergangenen Jahrzehnt gewandelt haben.

Moderne Einstellungen, beispielsweise zur gleichmäßigen Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit fanden sie bei rund einem Fünftel der befragten Männer vor, bei den Frauen war es dagegen fast ein Drittel. Traditionelle Vorstellungen, dass die Frau an den Herd gehöre und Berufstätigkeit von Frauen für Kinder schädlich sei, spielten fast keine Rolle mehr. 58 Prozent der Männer befürworten, dass Mann und Frau zum Haushaltseinkommen beitragen sollten, 1998 waren es 54 Prozent.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen befand dazu: „Wir sind auf einem guten Weg, haben aber noch eine gehörige Strecke vor uns.“ Laut der Studie sind 54 Prozent der Männer der Meinung, dass Frauen von Natur aus besser geeignet seien, Kinder zu erziehen. 1998 waren noch 65 Prozent der Befragten dieser Auffassung. Die Autoren unterscheiden vier Typen von Männern: „Teiltraditionelle“ (27 Prozent), „moderne Männer“ (19 Prozent), „Balancierende“ (24 Prozent), das sind Männer, die sich aus den traditionellen und modernen Rollenbildern das für Sie Passende heraussuchen - etwa: Die Frau darf berufstätig sein, soll sich aber um den Haushalt kümmern - und schließlich „Suchende“ (30 Prozent).

Die Studie „Männer in Bewegung“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Erstellt am: 06.04.2009


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