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Liz Mohn

 

Liz Mohn

"Eine wesentliche Voraussetzung für die persönliche und berufliche Ent-wicklung von Frauen sind soziale Kontakte und Netzwerke. Das Portal begreife ich als eine große Chance für Frauen, sich über Erfahrungen, Fakten und Erwartungen in der Arbeitswelt auszutauschen. Sie tun dies in einer anderen Weise als Männer und sollten dafür einen entsprechenden Raum erhalten. Natürlich möchten auch Frauen sich beruflich engagieren und in ihren Aufgaben Identifikation und Selbstverwirklichung erleben. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik sollten die hiermit verbunde-nen Chancen für Gesellschaft offensiv nutzen und unterstützen.

Die Bertelsmann Stiftung hat zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das gemeinsame Projekt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gestartet. In diesem Rahmen könnten wir uns beispielsweise vorstellen, erfolgreiche Frauen in Unternehmen dazu motivieren, um als Mentorinnen junge karrierebereite Frauen zu beraten und auf ihrem weiteren Berufsweg zu begleiten. Das wäre besonders für Berufsanfängerinnen hilfreich und könnte mehr Frauen den Weg in der Unternehmenshierarchie ebnen. Maßnahmen in dieser Richtung sind darüber hinaus ein wichtiger Teil einer partnerschaftlichen Unternehmens-kultur und gesellschaftlichen Verantwortung, wie wir sie für die Zukunft unseres Landes dringend benötigen."

Kurzporträt
Zusammen mit ihrem Mann Reinhard Mohn repräsentiert Liz Mohn die fünfte Generation der Eigentümerfamilie bei dem Medienunternehmen Bertelsmann. Seit 2002 nimmt sie ihre Verantwortung als "Familiensprecherin" wahr. Ihre besondere Aufgabe sieht sie darin, langfristig den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur des Hauses Bertelsmann zu sichern. Für das operative Geschäft trägt Liz Mohn keine Verantwortung. Dafür sind der Vorstand und die Führungskräfte zuständig.

Bereits im Jahr 1999 wurde Liz Mohn in die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH (BVG) berufen, deren Aufgaben die Wahrung der Kontinuität der Unternehmensführung der Bertelsmann AG sowie die Wahrnehmung der Aktionärsinteressen der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung und der Familie Mohn sind. Die BVG vertritt 75 Prozent der Stimmrechte in der Hauptversammlung der Bertelsmann AG und ist der Sicherung, Durchsetzung und Fortschreibung der von Reinhard Mohn entwickelten Unternehmenskultur verpflichet. Seit 2002 ist Liz Mohn Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der BVG und nimmt als Familiensprecherin die Interessen der Familie Mohn im Gesellschafterkreis der Bertelsmann AG wahr. Sie ist Mitglied des Aufsichtsrats der Bertelsmann AG, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung im Aufsichtsrat und zudem vertreten im Personalausschuss. Als stellvertretende Vorsitzende agiert sie im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Liz (Elisabeth) Mohn kam am 21. Juni 1941 im ostwestfälischen Wiedenbrück zur Welt. Die Tochter eines selbständigen Handwerkers und einer Hutmacherin hat vier Geschwister. Schon als junges Mädchen war sie bei den Pfadfindern aktiv, deren Motto ("Jeden Tag eine gute Tat") Triebfeder für ihr gesellschaftliches Engagement wurde. Werte wie Respekt, Fairness, Verantwortungsgefühl, Toleranz und Hilfsbereitschaft sind für sie die Grundlagen jedes funktionierenden Gemeinwesens - sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinschaft.

Nach dem Schulbesuch in Wiedenbrück begann Liz Mohn ihr Berufsleben als 17-jährige 1958 beim Bertelsmann-Buchclub in Rheda. Dort lernte sie auch ihren Mann Reinhard Mohn kennen, mit dem sie die Kinder Brigitte, Christoph und Andreas hat.

Neben der Erziehung der Kinder führte der Dialog mit ihrem Mann zu einer immer stärkeren Anteilnahme an seinen beruflichen Aufgaben und schließlich zu dem Entschluss, auch selbst an den Aufgabenstellungen des damals noch mittelständischen Unternehmens Bertelsmann teilzunehmen. So informierte und engagierte sie sich zunehmend im Sozial- und Personalbereich. Sie begründete die jährlichen Zusammentreffen der Pensionäre, organisierte Treffen der Chefsekretärinnen und förderte das betriebliche Gesundheitswesen.

An der Entwicklung der von ihrem Mann 1977 gegründeten "Bertelsmann Stiftung" nahm sie aktiv und mitverantwortlich teil. Zum einen setzt die Stiftung das traditionelle gesellschaftspolitische, kulturelle und soziale Engagement der Inhaberfamilien Bertelsmann und Mohn fort, zum anderen soll sie die Unternehmenskontinuität sichern.

Als Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung verantwortet Liz Mohn das Themenfeld "Gesundheit", das Kompetenzzentrum "Unternehmenskultur/ Führungsphilosophie" sowie die Kulturprojekte der Stiftung. Insbesondere engagiert sie sich in der modernen betrieblichen Gesundheitspolitik, zeitgemäßen Führungs- und Organisationsstrukturen sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen.

Die von Liz Mohn intitiierten Internationalen Kulturdialoge mit Veranstaltungen in Kairo und Tokio 2002 sowie in Peking 2004 sollen durch den offenen Austausch die internationale Verständigung fördern. Gemeinsam mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, hat Liz Mohn 2003 eine neue Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft gestartet. Ziel ist es, im Rahmen einer „Allianz für die Familie“ mehr Familien- und Frauenfreundlichkeit in der Wirtschaft zu erreichen.

Seit 1987 ist Liz Mohn Präsidentin des Internationalen Gesangswettbewerbs "Neue Stimmen". Im Jahr 1993 gründete sie die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die sich neben der Betreuung von Selbsthilfegruppen und der Zertifizierung von Schlaganfall-Stationen vor allem für die Aufklärung durch bundesweite Kampagnen engagiert. Heute ist Liz Mohn Präsidentin der Stiftung. Den Grundstock für die Stiftungsgründung bildete der von ihr ins Leben gerufene Rosenball, der heute bereits eine feste Tradition als Charity-Event besitzt.

Zusammen mit ihrem Mann wurden darüber hinaus zahlreiche Projekte zur Lösung vielfältiger gesellschaftspolitischer Probleme initiiert, die den internationalen Ruf der Bertelsmann Stiftung als Reformwerkstatt begründeten.

Im Juli 2001 wurde Liz Mohn Mitglied des Aufsichtsrates der Bertelsmann AG. Ein besonderes Anliegen ist ihr hierbei auch der intensive regelmäßige Austausch und Dialog mit den Vertretern der Mitarbeiter und des Betriebsrates. Als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der BVG und als Familiensprecherin, so schrieb sie schon in ihrem 2001 erschienenen Buch "Liebe öffnet Herzen", sei es ihre Aufgabe, die "Fortschreibung der partnerschaftlichen Unternehmenskultur sicherzustellen", die inzwischen als Bertelsmann-Modell weltweite Anerkennung gefunden hat.

Diese Unternehmenskultur orientiert sich an drei Leitgedanken. Erstens: Die Initiative des Einzelnen kommt nur zur Entfaltung, wenn er als Partner im Unternehmen anerkannt wird. Partnerschaft fördert Menschlichkeit und Effizienz in der Arbeitswelt. Zweitens: Als übergeordnetes Ziel eines Unternehmens ist sein Beitrag für die Gesellschaft definiert. Drittens: Das Unternehmen wird leistungsorientiert geführt, die Mitarbeiter werden am betrieblichen Erfolg beteiligt.

Liz Mohn trifft mit einflussreichen, hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aus der ganzen Welt zusammen. Pro Jahr stehen mehr als 50 Veranstaltungen auf ihrem Programm.

Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Europäischen Stifterpreis und dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse sowie mit dem britischen Orden "Honorary Commander of the Royal Victorian Order".

Erstellt am: 08.02.2005


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