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EU-Aktionsfahrplan für Gleichstellung

 

Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen soll 2007 seine Arbeit aufnehmen

 

Die Europäische Union will in den nächsten fünf Jahren die Gleichstellung von Frauen und Männern mit einem gezielten Aktionsfahrplan fördern. Dazu gehört die Einrichtung eines neuen, für den Zeitraum von 2007 bis 2013 mit mehr als 50 Millionen Euro ausgestatteten Europäischen Institutes für Gleichstellungsfragen.

Das Institut soll 2007 seine Arbeit aufnehmen: als Exzellenzzentrum für Gleichstellungsfragen, das Fachwissen und Know-how zur Verfügung stellt. Zu seinen Aufgaben gehört es, den EU-Bürgerinnen und –bürgern die Gleichstellungspolitik der Union näher zu bringen, objektive, zuverlässige und auf EU-Ebene vergleichbare Daten zu erheben und auszuwerten sowie neue methodische Instrumente zu entwickeln.

Der aktuell von der EU beschlossene "Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010" legt sechs vorrangige Aktionsbereiche fest: Die Förderung der gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Männern, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf, Privat- und Familienleben, die Förderung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen, die Bekämpfung von Gewalt und Menschenhandel, der Abbau von Geschlechterstereotypen in der Gesellschaft und die Förderung der Gleichstellung außerhalb der EU.

Jedem dieser Ziele sind spezielle Aktionen zugeordnet. Dazu gehören die Sensibilisierung für Gleichstellungsfragen in der Schule, die Förderung von Unternehmerinnen und die Einrichtung eines EU-weiten Netzwerks von Frauen in wirtschaftlichen und politischen Führungspositionen. Weitere im Fahrplan vorgesehene Aktionen sollen über das neue, mit 650 Millionen Euro dotierte Programm PROGRESS finanziert werden. Zudem sollen Finanzmittel sowohl für den Fahrplan als auch für andere Gleichstellungsaktivitäten der EU über die Strukturfonds und die Finanzprogramme verschiedener Politikbereiche bereitgestellt werden.

Im Zuge der Umsetzung der EU-Gleichstellungsrichtlinie 2002/73 wird zudem ein Netzwerk nationaler Gleichbehandlungsstellen eingerichtet. Diese Stellen fördern die Gleichstellung und untersuchen, überwachen und bekämpfen Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes, indem sie Diskriminierungsopfer unterstützen und ihnen helfen, ihre Beschwerden zu verfolgen.

Hier können Sie den "Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010" als PDF-Datei herunterladen.

Erstellt am: 03.04.2006


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