Mehr Frauen in die Wissenschaft: Neues europaweites Förderprojekt
Europäische Fördermaßnahme „Pallas Athene“ läuft an
In der Wissenschaft sind Frauen in Führungspositionen immer noch in der Minderheit. Um das zu ändern, hat die Europäische Union (EU) die Fördermaßnahme "Pallas Athene. Ambassadors for Women in Science" ausgeschrieben.
Die EU verfolgt mit dem Programm Ambassadors for Women and Science mehrere Ziele. Zum einen soll jungen Wissenschaftlerinnen auf ihrem Weg in die Führungsetagen der Rücken gestärkt werden. Außerdem will die EU erreichen, dass sich mehr Frauen für eine Karriere in der Forschung entscheiden und dass das Interesse junger Menschen für die Wissenschaft geweckt wird.
In Deutschland beteiligen sich daran sechs Helmholtz-Zentren unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). In den kommenden zwei Jahren führen sie gemeinsam mit Schulen und Hochschulen das EU-Projekt "Pallas Athene - Botschafterinnen für Frauen und Wissenschaft" durch.
Die sechs Helmholtz-Zentren haben mehrere Instrumente entwickelt, um dieses Ziel zu verwirklichen. So sollen innerhalb von Pallas Athene die Initiativen "Science goes public", "Women in Science - Science for Women", "Physik.begreifen" und "Kidsbits" fortgeführt werden. Außerdem wurden neun herausragende junge Wissenschaftlerinnen als "Ambassadors" ausgewählt, die für eine leitende Position qualifiziert werden sollen. In fünf bis sechs Veranstaltungen stellen diese jungen Frauen zusammen mit Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern einem Laienpublikum ihre Forschungsergebnisse vor.
In der Wissenschaft gibt es immer noch ein Ungleichverhältnis zwischen Frauen und Männern: So waren 2004 nur 14 Prozent der 38200 Professuren an deutschen Hochschulen durch Frauen besetzt.
Weitere Informationen über Pallas Athene finden Sie hier.
Erstellt am: 11.11.2005



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